psychopathische Anteile – jeder hat sie, keiner will es glauben und doch können sie sehr hilfreich sein!

Die Welt der Psychopathologie ist an sich schon sehr interessant. Sicher noch interessanter sind die Menschen unter uns, die man berechtigt „Psychopath“ nennt. Dies geschieht sehr oft in Verbindung mit grausamen Verbrechen, die weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen. Deshalb will damit keiner etwas zu tun haben. Dass aber in jedem von uns ein kleiner, mittlerer oder sogar großer Psychopath steckt, dagegen wehrt sich unsere Vorstellungskraft. Mit diesen Anteilen kann man aber helfen indem man sie erhöht oder bei Bedarf schwächt. Es funktioniert und kann Ängste genauso beseitigen wie das Selbstbewusstsein stärken oder die Konzentration und Freude an der Arbeit verbessern. Man wird, einfach gesagt, besser auf allen Ebenen. Viele Konzernchefs haben häufig einen relativ hohen psychopathischen Anteil. Sie zeichnen sich aus durch schnelle Entscheidungen, hohe Durchsetzungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und einer entsprechend sehr motivierten und korrekten Arbeitsweise. Also durchweg Dinge, die jeder von uns gerne hätte. Deshalb haben sie Erfolg und entsprechend manchmal auch viele Neider. Das was sie leisten ist allerdings um einiges mehr als der Durchschnitt. Sicher muss nicht jeder ein Konzernchef werden aber die Arbeit erleichtern und darin einen gewissen Erfolg haben, bedeutet in erster Linie Freude und ein angenehmeres und leichteres Leben. Der psychopathische Anteil liegt bei den meisten Menschen bei 25 bis 30 Prozent. Die oben erwähnten Konzernchefs haben schon einmal 60 bis 70 Prozent – deshalb sind sie keine Verbrecher oder Betrüger! Übrigens gilt derselbe hohe Anteil auch für sehr gute Chirurgen. Sie zeichnen sich ebenfalls durch schnelle Entscheidungen und exzellente Arbeit aus und sie müssen jederzeit Herr der Lage sein. Bei einer Operation hängt die Entscheidung über Leben und Tod oft von der schnellen, flexiblen Denke des Chirurgen ab sowie davon, dass er bewusst ein gerade noch kalkulierbares Risiko eingeht. Wir alle tragen also ein oftmals völlig ungenütztes Potential in uns. Eigentlich schade oder?

2 Gedanken zu “psychopathische Anteile – jeder hat sie, keiner will es glauben und doch können sie sehr hilfreich sein!”

  1. …..und wie bekomme ich heraus wie hoch mein psychopathischer Anteil ist?
    Und wovon hängt es ab, ob aus meinem möglichen Potential Positives oder
    Negatives erwächst?

  2. Hallo Angelika,

    es gibt eine Reihe von Fragen, die zum Beispiel Deine Risikobereitschaft, Deine Überzeugungskraft oder auch Deine Art zu arbeiten betreffen. Oder aber auch die klare Frage, wie gut Du Dich selbst einschätzt und wie gut Du Kritik verträgst. Das und noch viel mehr wird abgefragt und in einen Bewertungsschlüssel eingegeben. Danach hat man ein sehr brauchbares Ergebnis bei dem man ansetzen kann.

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