Neuroplastizität

Dieser Begriff schleicht sich langsam aber sicher nach vorne, in die erste Reihe wichtiger Wissenschaften wie der Psychologie und der Neurologie oder etwa auch des Lernens. Doch was bedeutet er? Dieser Begriff sagt aus, dass unser Gehirn nicht nur das in verschieden große und kleine Bereiche eingeteilte Organ ist, welches in den verschiedenen Bereichen gewisse Fähigkeiten wie Sehen, Schmecken, Hören und jegliche Form der Bewegung beheimatet. Er sagt auch aus, dass unser Gehirn in der Lage ist, sich ständig zu verändern und dass wir diese Veränderung mit gewissen Formen des Trainings sogar selbst gestalten und herbeiführen können. Das heißt, dass unser Nervensystem die Fähigkeit besitzt, sowohl seine Struktur als auch seine Funktion abzuwandeln.

Sehr einfach ausgedrückt, übernehmen andere Bereiche des Gehirns, beispielsweise nach einem Schlaganfall, zusätzliche Aufgaben, wie etwa die Beweglichkeit einzelner Gliedmaßen. Manchmal genügt es schon, sich etwas intensiv vorzustellen, zum Beispiel einen komplexen Bewegungsablauf um eine Veränderung herbei zu führen. Das klappt übrigens bis ins hohe Alter. Das Gehirn kann sich unser ganzes Leben lang verändern. Jede Sprache beispielsweise, die wir lernen, stößt einen solchen Prozess an.

Lernen und Bewegung sind zwei Dinge, die zusammen gehören. Es ist erwiesen, dass Bewegung die Lernleistung fördert und das Gedächtnis fördert.

 

So wie diese Steine ständig ihr Aussehen verändern so wandelbar ist unser Gehirn.

Dieser positive Veränderungsmechanismus reicht bis in unseren Alltag und man kann ihn für sich nützen. Von den Wissenschaftlern wird das Gehirn in sogenannte Karten unterteilt. Jeder Finger, jedes Glied und jede noch so kleine Funktion unseres Körpers belegt dabei zum Beispiel eine oder mehrere Karten. Verlieren wir durch einen Unfall einen Finger, dann stirbt dieser Raum im Gehirn nicht einfach ab, die daneben liegenden Areale übernehmen diesen Platz. So werden die übrig gebliebenen Finger kräftiger.

Wir wissen, dass blinde Menschen besser hören und besser fühlen können. Sie lernen auch, sich anders zu orientieren. Das ist ein Beleg dafür, dass sich andere Bereiche des Gehirns erweitern und deshalb besser arbeiten können.

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Neuroplastizität spielt bei den Seminaren im IAM eine sehr große Rolle. Mit ihrer Hilfe können wir Bewegungen exakter und schneller definieren und erarbeiten. Wir können damit besser lernen und besser mit unseren Ängsten umgehen. Komplexe Abläufe sind durch unsere Methoden in Verbindung mit der Neuroplastizität des Gehirns effektiver erlernbar.

Diese Plastizität sehr bewusst zu nutzen bringt enorme Vorteile. Geschenkt wird einem das alles nicht – es ist einfach nur intensive Arbeit und dran bleiben. Sie werden staunen, zu was für Leistungen Sie in der Lage sind. Das IAM unterstützt Sie bei der effektiven Ausnützung Ihrer Ressourcen.

Dies gilt für alle unsere Einzeldisziplinen. Hypnose und Mentaltraining ergänzen sich und haben einen großen Einfluss auf die Neuroplastizität des Gehirns.

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