Mentaltraining oder wie mache ich mir die Welt schön

Immer wenn ich über das Thema Mentaltraining einen Vortrag halte, dann werde ich gefragt ob das wohl schnell geht und ob man dann nur noch mit dem Finger schnippen muss, damit alles von selbst läuft. Spätestens dann kommt mein Standardspruch und der heißt: „Es heißt ja nicht umsonst Training!“ Manche Interessenten sind wirklich der Meinung, dass das eine schnelle Nummer ist, die dann alle Schwierigkeiten beseitigt. Nur wenn man nichts tut, sich nicht entsprechend verhält, dann nützt auch das beste Mentaltraining nichts. Das heißt nichts anderes, dass die Taten dem Training folgen müssen, sprich ich muss raus in die freie Wildbahn und das dort dann auch umsetzen. Daher wähle ich manchmal durchaus einen sagen wir mal härteren Weg um auch wirklich dahin zu kommen. Die meisten beschließen dann sehr schnell, dass das nichts für sie ist und hören auf. Ich habe das mal in meinem Bogenverein so durchgezogen mit dem Erfolg, dass letztlich vier von 30 übrig geblieben sind. Aber die Vier sind weit gekommen. Dazu kommt, dass sie sich auf das Thema eingelassen haben und wirklich hart zu sich selbst gewesen sind. Jetzt mag der eine oder andere sagen, dass das nicht sein muss und man das ja durchaus sanfter angehen kann und ich muss sagen das stimmt aber letztlich kommt man immer zu dem Punkt an dem es ans Eingemachte geht. Mentaltraining ist immer eine Form von Arbeit und die ist manchmal ziemlich heftig. Also bevor die Welt schön wird, muss ich was dafür tun und ich muss es immer wieder tun. Mentaltraining regt das Gehirn an, neue Verbindungen zu knüpfen, sich neu zu verschalten. Dasselbe gilt übrigens auch für Meditation. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die beiden Methoden einen positiven Einfluss auf unser Leben haben und gesund für unser Gehirn sind. In diesem Sinne wünsche ich jedem meiner Leser gute und auch anstrengende Erlebnisse mit beiden Methoden – es lohnt sich!

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