Meditation – der Weg in die eigene Stille

Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei in denen eine Vielzahl von Menschen die Meditation belächelt haben. Dabei ist der Weg in die eigene Stille das schönste Gefühl, das man haben kann. Ich habe die Meditation durch den Kampfsport kennen und schätzen gelernt. Der Weg in die eigene Stille, gleichsam zu sich selbst, ist ein Weg voller Rücksichtnahme in die eigene Seele, in das was einen bewegt oder durchaus auch aus sich heraus. Man steht an der Seite und sieht sich zu. Wenn ich mit meinem Schwert in der morgendlichen Stille auf dem Rasen, im Wald oder auch nur in einem Raum sitze oder knie, dann läuft alles an mir vorbei bis es ruhig geworden ist. Aus dieser Ruhe heraus übe ich dann meine Bewegungsabfolgen (Kata) mit dem Schwert. Alle Emotionen brechen heraus und verbinden sich mit der Stille. Meditation hat einen sehr positiven Einfluss auf das Gehirn. Sie sorgt für die sogenannte Neuverschaltung von Zellen und ganzen Bereichen des Gehirns. Dies ist eindeutig und wissenschaftlich nachgewiesen. Meditation ist eine Hilfe für den Alltag. Sie ist eine bewusste Methode um mit dem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten. Meditation hilft innere Krankheiten zu heilen, inneres Verständnis zu fördern, hilft andere Menschen zu verstehen. Und man kann sie überall und zu jeder Zeit in den Tagesablauf einsortieren. Dabei ist es völlig egal ob um einen herum die Welt voll Lärm ist – die innere Stille ist in jedem Fall lauter und stärker. Zu meinen Seminaren gehört immer auch pro Tag 10 bis 15 Minuten Meditation. Sie erfrischt den Geist, macht wieder wach und aufnahmefähig, sie hilft mit, die Dinge zu verstehen und in den Kontext zu setzen. Meditation macht stark und fördert die innere Kraft. Meditation ist die Verbindung vom Autogenen Training und der Hypnose. Viele Anteile davon finden sich in beiden Methoden wieder. Hat man die innere Stille einmal erreicht, dann möchte man ihr auch wieder begegnen, sie suchen und finden. Man kann in dieser Zeit jeden Gedanken an die Welt weiter geben, Ängste bewältigen und Bewegungsabläufe verinnerlichen.

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