Achtsamkeit – was ist das eigentlich und was bringt es?

Achtsamkeit ist ein Wort, das in der heutigen Zeit sehr viel strapaziert wird. Fragt man aber hier und da mal nach dessen Bedeutung, dann merkt man schon, dass die Meinungen da sehr auseinander driften oder gar keine Antwort darauf kommt. Dabei ist „achtsam zu sein“ wirklich sehr schön und zwar auch für einen selbst. Achtsamkeit ist zunächst mal eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Es heißt auch, aus dem Augenblick heraus mit Selbstbewusstsein und in Kontrolle des eigenen Verhaltens zu leben. Geduld mit sich und den anderen haben und auch in schwierigen Situationen mit innerem Gleichgewicht und souverän zu reagieren, wäre schon einmal ein guter Anfang. Wer sich selbst kennt, der weiß genau, dass das nicht immer gelingt und dass es manchmal aus einem heraus bricht. Darum wird in den Fällen, in denen es nötig ist, im IAM mit einem Hund oder einem Pferd gearbeitet. Die Sensibilität der beiden Geschöpfe erfordert ein sehr hohes Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen und fordert die gesamte Aufmerksamkeit. Hier muss man sich im Griff haben, sonst bekommt man postwendend die entsprechende Antwort oder eben auch keine Antwort. Wenn ich also ich selbst bin und mich in meiner Haut wohl fühle, dann akzeptiere ich mich auch wie ich bin und das strahlt auf andere aus. Achtsam mit mir selbst umzugehen und somit auch mit Menschen und Tieren oder allgemein mit der Natur, rentiert sich immer. Wer achtsam ist, kann auf eine freundliche und respektvolle Art Grenzen aufzeigen, ohne beleidigend oder brutal zu wirken. Das Erkennen eigener innerer Stärke und emotionaler Ausgeglichenheit hilft in diesem Leben sehr oft viel weiter als das mit dem Kopf durch die Wand gehen. Wenn man gelernt hat, mit sich selbst geduldiger zu sein und sich zu akzeptieren, dann ist man das auch mit anderen. Die Lebensumstände sind oft scheinbar gegen so ein Verhalten. Viele Menschen merken es erst dann, wenn sie unten angekommen sind, dann erst werden sie ruhiger und geduldiger mit sich selbst weil einfach nichts mehr anderes übrig bleibt. Aber so weit muss ja nicht wirklich kommen oder? In den IAM-Seminaren wird auf ein Höchstmaß an Achtsamkeit Wert gelegt auch dann, wenn es darum geht, einen bestimmten psychopathischen Wert zu erreichen, ein gewisses Verhalten zu stärken. Dann erst recht ist das Heranbilden von Achtsamkeit unabdingbar. Seien Sie achtsam liebe Leser dieses Blogs und werden sie geduldiger mit sich selbst und anderen. Und wenn es mal nicht so klappt, dann ist das kein Beinbruch. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Üben Sie sich jeden Tag in dieser Disziplin und Sie werden jeden Tag etwas mehr davon profitieren.

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